„Mir geht es eigentlich darum, Bildergeschichten zu erzählen [...]
unsere Träume finden in Bildern statt,
und in gewissem Sinn ist jeder Mensch, wenn er träumt, ein Poet.“
(Michael Ende)
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„Schlafenszeit in Schlummerland, einer Stadt, in der nichts über die harmonische Nachtruhe geht, und alle Bewohner stolz sind, gute Schläfer zu sein. Doch ausgerechnet die Prinzessin will nicht zu Bett gehen. Sie leidet Nacht für Nacht unter schlimmen Träumen und weigert sich einzuschlafen. Was tun? Ärzte und Wissenschaftler werden befragt — vergeblich. Schließlich zieht der König aus, um ein Heilmittel für seine Tochter zu finden. Die Suche ist schwierig und führt ihn durch viele Erdteile. Als er die Hoffnung fast aufgegeben hat, begegnet ihm ein koboldartiges Wesen, das einen Riesenappetit auf böse Träume hat...“
„Das Traumfresserchen“ gehört zu Michael Endes bekanntesten Bilderbüchern. Er beschäftigt sich in dieser Geschichte mit einem Problem, das in der Welt der Kinder allgegenwärtig ist: Die Angst vor dem Schlafengehen. Denn nicht selten führt die Verarbeitung der Erlebnisse des Tages bei Kindern zu Albträumen, die sie vor allem in einer bestimmten Entwicklungsphase zu quälen beginnen. Seit über 30 Jahren lesen Eltern ihren Kindern die Geschichte vor, vom Wesen, das ihre schlechten Träume frisst. Und die Kinder finden Spaß und Trost an Michael Endes „traumhaftem“ Märchen und den ausdrucksstarken Bildern von Annegret Fuchs.
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