Der Dichter Pablo Neruda ist der einzige im Dorf, der täglich Post bekommt - dadurch sichert er gleichsam die Existenz des jungen Briefträgers, der ihn scheu aus der Ferne bewundert. Eines Tages bittet der Briefträger Neruda um ein Gedicht, mit dem er seine große Liebe beeindrucken will. Die Verse haben eine positive, bei der Mutter des Mädchens allerdings eine höchst negative Wirkung. Eine leise Komödie vor dem Hintergrund des Militärputsches in Chile - mit einer Hauptrolle für einen souveränen älteren Darsteller. Der Stoff wurde unter dem Titel 'Il Postino' mit großem Erfolg verfilmt. (Verlag der Autoren)
"Thomas Klischke hat sehr genau herausgearbeitet was ein Volksdichter und Volksdichtung sein können: ein Eindringen der Poesie in die Sprache des Volkes...Poesie als Lebensmittel"
(Saale-Zeitung)
"Aber es ist auch (...) das Lebensgefühl, das Klischke mit einem ganz ruhigem, unaufgeregten Tempo erreicht hat. Da ist nichts überdreht, überzeichnet, da gibt es nichts Komödiantisches, und trotzdem kann man immer wieder lachen..."
(Saale-Zeitung)
"Diese Inszenierung ist wie ein schöner Tag am Meer"
(Main-Post)
"Leicht wie der pazifische Seewind streift die Inszenierung von Thomas Klischke den geschichtlichen Hintergrund der Präsidentschaft Allendes, ein Hauch auch nur von Erotik im Gegensatz zum recht deftigen Original. Es ist das richtige Stück, um dem Matschgrau dieses Winters in himmelblaue Sehnsucht zu entfliehen, wo die ganze Welt eine Metapher ist."
(Main Post)